Auslieferungsverfahren Nekane Txpartegi

Spanien kann die Foltervorwürfe nicht entkräften

Seit April ist die baskische Aktivistin Nekane Txapartegi in Auslieferungshaft, da Spanien ihre Auslieferung zwecks Vollzug einer fast 7-jährigen Gefängnisstrafe verlangt. Aufgrund der Vorwürfe, dass Nekane Txapartegi aufgrund eines Geständnisses verurteilt wurde, das unter Folter erzwungen worden war, forderte das EJPD vom spanischen Justizministerium mehrere Dokumente zur Klärung an. Es sind dies insbesondere die vollständigen Urteile der ersten und zweiten Instanz gegen die Baskin, sowie eine ausführliche Erklärung zu den Untersuchungen der Foltervorwürfe, die damals zu einer Einstellung des Verfahrens geführt hatten.
In der Antwort bestreitet Spanien die Vorwürfe vollständig. Die gesamte Argumentation bleibt jedoch ober-flächlich bis fehlerhaft.
Auf dem Helvetiaplatz in Zürich wurde von einer Vertreterin der Gruppe augenauf Zürich folgende Grussbotschaft von Nekane Txapartegi verlesen: 

Weiterlesen: GRUSSBOTSCHAFT VON NEKANE



Am Mittwoch, 6. April wurde Nekane Txapartegi in Zürich verhaftet. Die Verhaftung erfolgte aufgrund eines europäischen Haftbefehls und eines spanischen Auslieferungsantrags. Nekane Txapartegi ist eine ehemalige Stadträtin aus der baskischen Kleinstadt Asteasu. Sie war in verschiedenen linken Bewegungen aktiv und als Journalistin für verschiedene linke Zeitschriften tätig.

Weiterlesen: SOLIDARITÄT MIT NEKANE TXAPARTEGI - FREE NEKANE!



Die Pegida-Demo wie auch die Gegendemo am 3. Februar 2016 in Basel wurden von der Polizei verboten. Bekannt ist, dass Pegida weiter mobilisiert und den Aufmarsch von Hooligans angekündigt hat. augenauf Basel wird vor Ort präsent sein und die Entwicklung der Ereignisse beobachten und dokumentieren.

Übergriffe können auf dem augenauf Telefon 061 681 55 22 gemeldet werden.



Buchcover

InhaltsverzeichnisBuch

 

Lesungen:
Basel: 03. Feb, 19.30: Klybeckstrasse 247 (Hinterhaus 1. Stock über dem Neuen Kino)  FB
Bern: 12. Feb, 20.00: Infoladen Reitschule Bern  FB

dem einfach etwas entgegensetzen
augenauf: 20 Jahre Menschenrechtsarbeit in einem selbstgefälligen Land

„augenauf ist eine logische Folge des brutalen Vorgehens der Polizei“ - Vor 20 Jahren wurde in Zürich inmitten der Repressionswelle während und nach der Räumung der offenen Drogenszene am Letten die Menschenrechtsorganisation augenauf gegründet – über die Erfahrungen und politischen Kämpfe seit damals ist anlässlich dieses Jubiläum ein Buch erschienen. Ein gutes Dutzend aktive und ehemalige augenauf-Aktivist_innen aus Zürich, Basel und Bern durchforsteten während fast 2 Jahren reale und Online-Archive, blätterten in Bulletins und Flugblattsammlungen, interviewten Gründungsmitglieder, korrigierten Texte, suchten Fotos + Plakate zusammen und stellten in unzähligen Redaktionsgruppensitzungen ein (so hoffen wir) spannendes Buch her, dass einen guten Einblick in Geschichte und Arbeit von augenauf gibt.

Weiterlesen: Das augenauf-Jubiläumsbuch ist da!



 
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